De Samichlaus isch z‘Bsuech

13. Dezember 2012, Besenbeiz Wyl der Familie Frank, Ingenbol

 

Samichlaus du liebä Maa
Gäll mir müend kei Ruetä haa

Sind immer Liebi Mannä gsii
Cheibe zfriedä bi guetem Ässe und ämene Gläsli Wii

Hesch du einisch Sorgä oder gahts dir mies
Dänk draa es gid immer no d‘Kiwanis

(Frei nach Beat Isenschmid)

Kraftwerk Bisisthal

22. November 2012, EBS-Kraftwerk Bisisthal und Gasthaus Schönenboden

1952 wurde die Elektrizitätswerk des Bezirk Schwyz AG gegründet. Die Bewohner dieses Bezirks wollten damit die Stromversorgung selber in die Hand nehmen. Bereits Mitte der 1950er Jahre wurden die Aktionärsgemeinden mit sauberem Strom beliefert. Da hatte es noch Platz für Visionäre und auch die Mühlen der Politik und Gesetzgeber arbeiteten viel effizienter. Wir waren zu Gast im Kraftwerk Bisisthal, einem der fünf Kraftwerke entlang der Muota. Herr Hans Bless, der CEO höchstpersönlich, nahm sich die Zeit, um uns in einem spannenden Vortrag „sein Reich“ zu präsentieren. Geschichtliches, Aktuelles oder zum Schmunzeln - er wusste einiges zu erzählen!

 

Das Gleiche gilt auch für Lorenz „Löry“ Schelbert. Er ist Zentralenchef vom KW Bisisthal und Sahli. Stolz führte er uns durch „sein Kraftwerk“. Zwei Doppel-Peltonturbinen verarbeiten pro Sekunde rund 5 m3 Wasser. Jährlich verlassen ca. 57 Mio. Kilowattstunden Strom das KW Bisisthal. Das Wasser kommt hauptsächlich aus dem Ausgleichsbecken Sahliboden. Alle EBS-Kraftwerke zusammen produzieren rund 220 Mio Kilowattstunden erneuerbare elektrische Energie. Diese wird an ungefähr 14‘000 Kunden geliefert. Spannende Zahlen einer Erfolgsgeschichte in unserer Nähe.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. (Bericht: Beat Isenschmid)

Oberallmeindkorporation Schwyz (OAK) seit 1114

25. Oktober 2012, Wysses Rössli Schwyz

Daniel von Euw, Geschäftsführer der OAK, auch bekannt als erfolgreicher Kranzschwinger, machte uns durch seine kurzweilig und fundiert vorgetragenen Äusserungen mit den Strukturen der OAK vertraut. Im Jahr 1114 wegen Händeln mit dem Kloster Einsiedeln erstmals urkundlich erwähnt, hat die OAK einige markante Entwicklungen durchlaufen: 1814 politische Trennung der OAK von Bezirk und Kanton Schwyz, 1993 Aufnahme von Frauen, 2006 Anpassung des Korporationsbürgerrechts, indem sich die OAK von der Geschlechterkorporation zur Abstammungskorporation gewandelt hat.  Seither sind auch neue Namen im Verzeichnis der Korporationsbürger zu finden. Der OAK gehört rund ¼ der Fläche des Kanton Schwyz (ca. 240 qkm). 

Die Geschäftsfelder der OAK umfassen: Forstwirtschaft, Alpwirtschaft, Immobilien, Energiegewinnung (Beteiligung an EBS, AGRO Energie) und Tourismus (Hoch Ybrig, Stoos, Mythenregion). Aktuell arbeiten 35 Angestellte für die OAK, 1980 waren es noch 60 Personen. Rund 17‘000 Bürgerinnen und Bürger können behaupten: „Ich bi ä Oberällmiger“. Der Einstand von unserem President-elect ist mit diesem Anlass bestens gelungen.

Ein ganz herzliches Willkommen geht noch an Joel Lussi, er wurde an diesem Abend mit Wimpel und Pin definitiv in unserem Club aufgenommen. 
(Bericht: Beat Isenschmid)

Amtsübergabe 2012

…mit dem Cabrio aufs Stanserhorn

29. September 2012

Der Gegensatz hätte krasser nicht sein können – zuerst verliessen wir Stans mit der nostalgischen Drahtseilbahn und die weltersten CabriO-Bahn brachte uns anschliessend direkt auf das Stanserhorn. Eine Hightech-Entwicklung, die wir vor ein paar Monaten noch bei Garaventa im Rohbau bestaunen durften. Trotz Regen und Nebel, den Erlebnisfaktor „Openair“ wollte natürlich keiner von uns missen. Die originell servierten Älplermagronen passten ebenfalls bestens zu dem garstigen Wetter.

Am Nachmittag führte uns Peter Imboden humorvoll und mit viel Herzblut durch „sein“ Stans. Das 8‘000 Seelendorf hat einiges spannendes und historisches zu bieten.

Endlich! Kurz vor Ende dieses Rundganges war es dann soweit. Der Präsidentenstab wurde von Dani Wiget würdevoll seinem neuen Besitzer und damit neuen Presidenten Heinz Theiler übergeben. Winkelried, der Held auf seinem Denkmal beobachtete die ganze Zeremonie. Irgendwie meinte ich zu hören, dass der noch mit letzter Kraft und dem Speer in der Brust „…vielen Dank Dani und viel Erfolg Heinz…“ hauchte. (Bericht: Beat Isenschmid)

Präsidentenabend

mit Thomas Inderbinen und Lukas Fassbind

23. August 2012, Hotel Des Balances Luzern, Anlass mit Ladies

 

Luzern zeigte sich in herrlicher Postkarten-Manier, als Präsident Dani Wiget im Hotel des Balances den in Musikerkreisen weltbekannten Instrumentenbauer Thomas Inderbinen begrüsste. Lukas Fassbind präsentierte zuerst einen kurzen YouTube-Zusammenschnitt über Inderbinen. Darin wurde gezeigt, wie die weltberühmte Saxophonistin Candy Dulfer auf einem Inderbinen-Saxophon mit Pink Floyd auftrat oder als Begleitmusikerin von Prince zu hören war. Anschliessend gab Thomas Inderbinen anhand von einigen Werkstücken Einblick in den komplexen, in vollständiger Handarbeit gefertigten Werdegang eines Inderbinen-Instruments. Sein neuester verwirklichter Traum, eine Querflöte aus massivem 18 karätigem Gold, durfte dabei nicht fehlen. Abgerundet wurde der Abend durch eine musikalische Darbietung von Thomas Inderbinen auf einem Inderbinen-Saxophon und Heinz Theiler am Bass. Ein musikalischer Genuss der dem kulinarischen in nichts nachstand.
(Bericht: Richi Hürlimann)

Dächli Leni goes to Hollywood

mit Roger Bürgler (Regisseur)

26. Juli 2012, auf Rigi Dächli

 

Syra Marty – eine umwerfende Schönheit, die auszog um sich auszuziehen. Von der aufgestellten Serviertochter zu einer der gefragtesten Tänzerinnen Europas und einer ebenso erfolgreichen Schauspielerin in Hollywood. Ihrem fröhlichen Naturell und ihrer natürlichen Schönheit konnte niemand wiederstehen.

Hier auf dem Rigi Dächli, dem Ursprung dieser unglaublichen Erfolgsgeschichte, lauschten wir gebannt den Erlebnissen von Roger Bürgler. Er hat das Leben vom Dächli Leni in einen Film gepackt und dafür über drei Jahre recherchiert – Zeitungen, Magazine, Zeitzeugen, Familie, Schweiz, Europa, USA! Für die unzähligen Anekdoten und Geschichten die Roger zu erzählen wusste hat sich der steile Aufstieg zum Rigi Dächli mehr als gelohnt. Herzlichen Dank!

Syra Marty verstarb am 3. Februar 2011 im Alter von 90 Jahren in Naples Florida. Roger schrieb dazu: „Ich persönlich habe Syra im Mai 2010 letztmals gesehen und werde sie nie vergessen. Von ihrer Heiterkeit und ihrer positiven Lebenseinstellung kann man nur lernen. Syra Marty war in vielen Belangen eine einzigartige Frau.“
(Bericht: Beat Isenschmid)

Brauerei Horseshoe & Sportler als Unternehmer

Genusszeit und Zeitwandel mit Martin Annen und Franz Heinzer

28. Juni 2012, Brauerei Horseshoe Oberarth

 

Spannend, hautnah und authentisch berichteten die ehemaligen Spitzensportler Franz Heinzer und Martin Annen über ihre Aktivzeit, den Rücktritt vom Spitzensport und das heutige Leben als Trainer und Unternehmer.

Franz Heinzer
In seiner aktiven Zeit im Skiweltcup zwischen 1981 und 1994 konnte er besonders in der Disziplin Abfahrt zahlreiche Erfolge feiern. Er gewann mindestens ein Rennen auf den bedeutendsten Abfahrtsstrecken (Val-d'Isère, Wengen, Kitzbühel, Gröden, Garmisch-Partenkirchen, Aspen, Lake Louise) und stand insgesamt 17 Mal zuoberst auf dem Podest. Zwischen 1991 und 1993 gewann er dreimal hintereinander den Abfahrtsweltcup, 1991 zusätzlich den Super G-Weltcup. Heute gibt der Champion sein immenses Wissen als Nachwuchstrainer den Cracks vom morgen weiter und ist erfolgreicher Unternehmer im Sportartikel- und Schuhbereich.

Martin Annen
Nach einer kurzen, aber erfolgreichen Schwingkarriere (21 Kranzgewinne) und Auszeichnungen im Schweizer Nationalturnen führte ihn seine sportliche Vielseitigkeit 1993 zum Bobsport. Er begann als Anschieber im Team von Marcel Rohner und in der Saison 1996/97 bei Dominik Scherrer. Dann absolvierte er die Bobschule in St. Moritz und gründete als Steuermann ein eigenes Bobteam im Zweier- sowie Viererbob. Es gelang Annen, sich kontinuierlich an die Weltspitze zu arbeiten. Als grösste Erfolge konnte er die Bronzemedaille im Zweierbob an den Olympischen Winterspielen 2002 und den zweifachen Gesamtweltcupsieg in der Saison 2001/02 feiern. Heute ist Martin Annen erfolgreicher Gastwirt und Bierbrauer. „«Bier interessierte mich schon immer. Und als gelernter Käser habe ich die nötigen Kenntnisse von Mikrobiologie und Hygiene», sagte Martin Annen.

Mit einem feinen Essen und exklusivem Bier aus seiner eigenen Brauerei wurde der gelungen Anlass abgerundet.

(Bericht: Paul Tanner)

Generalversammlung 2012

24. Mai 2012

 

…the same procedure as every year…J!...oder ein Wintergarten kann auch ein Sitzungszimmer sein! Egal, auf jeden Fall fand am 24. Mai unsere 23. ordentliche GV statt. Zügig führte unser President durch die Traktanden. Hier das Wichtigste in Kürze:
- Unsere Finanzen wachsen, wachsen und wachsen…
- Thomas Räber“ heisst unser neuestes/jüngstes Mitglied – Herzlich 
  willkommen!
- Heinz Theiler wird neuer President und Teo Baumann President Elect
   –  Gratulation den Beiden!
- Sozialaktion: Aiducation International - ein spannendes Projekt
  wurde kompetent präsentiert.
- Die Statuten mussten etwas angepasst werden.
- Das detaillierte Protokoll findet ihr auf MyKiwanis und auch der
  Hoffotograf hat seinen Job gemacht.
- Drei Herren waren „am Halbi“ verantwortlich, dass sich die Flaschen
  leerten, das Licht gelöscht und alles sauber verriegelt wurde

-  Fertig!

(Bericht: Beat Isenschmid)

Freizeit - schnell unterwegs
Go Kart Rigi Race

26. April 2012 

Nach einem obligatorischen Fahrerbriefing durch Urs Keiser konnten sich alle Teilnehmer im "Warm-up" mit den Rennmaschinen vertraut machen.  In jeweils neunminütigen  "Sessions" folgte darauf das "Qualifying", woraus die sechs schnellsten im Rennen den Sieger unter sich ausmachten. Für einmal hiessen diese nicht Vettel, Massa oder Alonso sondern Reichlin, Theiler und Baumann - endlich wieder einmal die Schweizer Hymne und obendrauf gabs auch noch Sieger-Gutscheine für eine Gratisfahrt auf der Kart-Bahn! Gefahren wurde übrigens auf Elektro-Karts, also durch und durch eine saubere Sache.

 

Beim anschliessenden Spagetti-Plausch diskutierte man eifrig über das Erlebte und die verlorenen Hundertstel waren bald Nebensache. Hier noch eine Quizfrage:  Wer kennt den Unterschied zwischen einer Hygienehaube und einem Insektengesichtsschutz? RN aus Brunnen weiss die Antwort (siehe Fotos J).
(Bericht: Beat Isenschmid)

Höhenreisen

Besichtigung Garaventa AG Goldau

22. März 2012

 

Von der ersten Holztransport-Seilbahn zum „GabriO“! Dazwischen liegen knapp 85 Jahre. Eine Zeit, die geprägt wurde vom Unternehmergeist der Familie Garaventa, von technologischen Quantensprüngen und der Innovationskraft der Mitarbeiter. Die Herausforderungen scheinen so vielseitig wie das Bahnen-Angebot.  Früher war immer ein Berggipfel das Ziel, heute werden bereits grosse Städte mit Garaventa-Seilbahnen entlastet. Man wird den Eindruck nicht los, dass hier die Grenzen noch lange nicht erreicht sind. Der Besuch dieses Traditionsunternehmens war höchstinteressant und bleibt unvergesslich. Kompetent haben uns die Herren Gisler und Kieliger durch die Firma geführt – vielen Dank!

Anschliessend waren wir zu Gast bei der Carrosserie Theiler. Heinz hat uns einmal mehr überrascht. Er ist nicht nur ein hervorragender Musiker sondern ein ebenso galanter Gastgeber. Kulinarisch sind wir von A-Z verwöhnt worden und auch das Gesellige kam nicht zu kurz. Für den richtigen Sound sorgte die Blaskapelle Windows. Fast hätten wir vergessen, dass ja der kommende Tag wieder ein Arbeitstag istJ! Ein ganz grosses Dankeschön geht an Heinz und seine vielen Helfer! 

(Bericht: Beat Isenschmid)

Schulzeit - KKS Kollegium Schwyz

Mit Dr. Erwin Nigg, Prorektor

23.02.2012

Wer etwa gedacht hat, so eine Führung durch das neu renovierte Kollegium sei eine langweilige Angelegenheit, wurde schnell eines Besseren belehrt. Herr Dr. Erwin Nigg begleitete uns wortgewandt und mit viel Herzblut durch Vergangenheit und Neuzeit dieses über 155ig-jährigen, altehrwürdigen Hauses. Manch einer unserer Kiwanis Kollegen  dachte mit Wehmut an seine Studienjahre zurück. Obwohl – es hat sich vieles geändert! Angefangen bei den Räumlichkeiten, über die Infrastruktur bis zu Unterrichtsform und Studienrichtung. Die Zeiten wandeln sich, geblieben ist das Ziel die Schulzeit erfolgreich hinter sich zu bringen.

Ein herzliches Dankeschön geht an das KKS-Orchester welches uns gekonnt und mit viel Engagement musikalisch überrascht hat. Übrigens, wer sich aufmerksam durch die Fotogalerie klickt stellt fest dass sich das Orchester mit einem uns bestens bekannten Bassvirtuosen verstärkt hat J! (Beat Isenschmid)

Res Gwerder

Mit Heinz Theiler Präsident-Elect

26. Januar 2012

 

Eigentlich wäre ja vorgesehen gewesen, dass Rita Betschart (Res war ihr Grossvater) das Leben für und mit der Musik von Res Gwerder vorstellt. Doch die Grippe hat kurzfristig einen dicken Strich durch diese Pläne gemacht. Aber einen richtigen Präsident-Elect erschüttert so etwas nicht und Heinz nahm das Zepter selber in die Hand. Als ausgezeichneter Musiker – der ja in seinen Jugendjahren sogar gemeinsam mit Res Gwerder aufgetreten ist (siehe Fotos) – kein Problem!

Res Gwerder hat es sogar bis ins WIKIPEDIA geschafft! Hier liest man:
Jakob Andreas «Rees» Gwerder (* 30. Juli 1911 in Muotathal; † 5. Januar 1998 in Arth) war ein Schweizer Volksmusikant und Meister des Stegreifspiels auf dem Schwyzerörgeli. Rees war der Sohn eines Bergbauern im Muotatal. Seine ersten musikalischen Gehversuche tätigte er im Alter von fünf Jahren mit dem Schwyzerörgeli seines Vaters. Mit 34 Jahren heiratete er und zog nach Arth, wo er einen kleinen Bauernhof auf dem Rossberg bewirtschaftete. Seine Ländlermusik-Stammformation bildete er mit dem Schwyzerörgeler Ludi Hürlimann und dem Bassgeiger Dominik Marty, genannt «Sity Domini», mit denen er etliche Aufnahmen gemacht hat. Zuletzt hatte er rund 300 Stücke («Tänzli») in seinem Repertoire. Marty sagte über ihn, er habe die alten Tänze gerettet.
Rees Gwerder war einer der Protagonisten im Film Ur-Musig (1993) von Cyrill Schläpfer.

Übrigens! Wie obiges Foto unmissverständlich aufzeigt, hat Res Gwerder bereits einen Nachfolger.
(Bericht: Beat Isenschmid)