Sozialaktion 2009
Christchindlimärcht
Schwyz



12. und 13. Dezember 2009

 

Anlässlich des Christchindlimärcht in Schwyz hiess es für die Kiwanis-Schwyz Mannen – an die Marronipfannen! An 5 Stationen – Marke Eigenkreation- wurden ca. 250 Kilo dieser Edelkastanien gebraten. Das entspricht einigen hundert Portionen. Der erwirtschaftete Gewinn kommt vollumfänglich der Sozialaktion „LAOS - Bildung, Gesundheit und Sport“ zugute. Wir unterstützen damit diverse Kinderprojekte, die vor Ort umgesetzt und begleitet werden.
Die offene Marroniküche war aber nicht nur ein spezieller Blickfang, sondern ebenfalls ein beliebter und „warmer“ Treffpunkt für interessante Gespräche. Die Pflege der Kiwanis- Kameradschaft kam ebenfalls nicht zu kurz.

LAOS – Bildung, Gesundheit und Sport
Im Bereich Bildung steht vor allem der Bau von neuen, gemauerten Schulhäusern im Vordergrund. Dabei sollen grundsätzlich nur baufällige, alte Holzschulgebäude durch neue ersetzt werden.
Man unterscheidet zwei Arten von Schulhäusern, welche realisiert werden:
- Schulhaus mit 5 Schulräumen (für ca. 150 Kinder)
- Schulhaus mit 3 Schulzimmern (für ca. 100 Kinder)
Daneben investiert der Verein auch in Schulmaterialien (Hefte, Stifte etc) sowie in Schuluniformen.
Gesundheit – Ziel wäre es, allenfalls durch sogenannte Sanitätshilfestellen den Menschen den enorm langen und beschwerlichen Weg von ihrem Dorf zum nächsten Spital zu verkürzen. In verschiedenen Gebieten sollen erste, medizinisch betreute Anlaufstellen gebaut werden.
Sport - Hier stehen Fussballplätze für die Jungen, Volleyballplätze für die Mädchen sowie Petanque-Plätze für die Erwachsenen im Vordergrund. Nebst den richtig hergestellten, eben gemachten und allenfalls angesäten Plätzen, werden auch die Geräte (Tore, Tornetze, Fuss- und Volleybälle sowie Petanque-Sets) angeschafft. Ziel ist es, bei jedem neuerstellten Schulhaus entsprechende Sport- und Spielanlagen zu bauen bzw. zu optimieren. Auch bei Minoritätenschulen, Oberstufenschul-häusern usw. sollen solche Sportanlagen den Jugendlichen etwas Abwechslung vom grauen Schulalltag bringen.
(Bericht: Beat Isenschmid)

 

 

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Regionalverkehr auf der Gotthardachse

Referat von Werner Schurter

Leiter Regionalverkehr Ost 
der SBB

26. November 2009

 

 

Ein höchst komplexes Thema, mit dem schwierigen Spagat zwischen Service Public und unternehmerischen Zielen! Der Regionalverkehr (bestellter Verkehr) ist gespickt mit Verhandlungen und Wünschen. Herr Schurter hat uns aufgezeigt, wie mühselig das Zusammenspiel zwischen Bund, Kantonen und SBB sein kann. Ein Entscheid für neue Weichen (via Bund) beispielsweise, dauert bis zu einem Jahr. Obwohl die Beliebtheit des ÖV ständig zunimmt werden die Herausforderungen nicht weniger – im Gegenteil. Bis ins Jahr 2030 sind 20 Mia Franken nur für das Rollmaterial geplant. Zudem ist der ½ Stunden-Takt eine weitere Vision. Da ist viel Kopfzerbrechen angesagt, denn schon das heutige Schienenangebot lässt fast keinen Spielraum mehr zu. Ein interessanter Einblick in eine Aufgabe die (fast) Unmögliches möglich machen soll. 
(Bericht: Beat Isenschmid)

 

 

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Sozialprojekt Laos


Referat von Alois Kessler

22. Oktober 2009

 

Bildung, Gesundheit, Sport
Laos ist 6x so gross wie die Schweiz und zählt 6,5 Mio Einwohner. Das Durchschnittseinkommen beträgt CHF 800.- pro Jahr. Über 50% der Bevölkerung sind unter 20 Jahre alt. Rund 40 % der Laoten haben noch nie eine Schule besucht, in den nördlichen Provinzen sind es sogar mehr als 60 %. Zwei Drittel der laotischen Kinder brechen vorzeitig die Grundschule ab, um zum Lebensunterhalt der Familie etwas beitragen zu können, insbesondere in der Feldarbeit.
Hier setzt das Projekt von Alois Kessler an. Er, der vom Polterer zum Sozialapostel wurde, hat uns mit  Begeisterung von seinen Ideen überzeugt. Mit „nur“ CHF 40'000.- kann man ein ganzes Schulhaus mit Umschwung bauen. CHF 5'000.- reichen um ein komplettes Fussballfeld zu erstellen. Investitionen, die dieses kommunistisch regierte Land nie aus eigener Kraft realisieren könnte. «Serving the children of the World», getreu dem Kiwanis-Motto werden wir am Christchindlimärcht in Schwyz alles geben um dieses Projekt mit einem zünftigen Beitrag zu unterstützen. 


Also Kiwanis-Schwyz Mannen – an die Marroni Pfannen!

 

(Bericht: Beat Isenschmid)

 

 

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Amtsübergabe


Alles Käse oder was ...!

24. September 2009

 

Der Anlass startet mit einer absoluten Weltpremiere - Der erste Auftritt unserer beiden Kiwanis-Kollegen Theo und Heinz! Sie empfingen uns mit lüpfigen Klängen auf der Handorgel und am Bass.

Wer weiss ob bei all der musikalischen Begabung nicht noch grössere Bühnen locken???

Oskar Pfyl ist kein Musiker dafür ein Älpler und Käser mit Leib und Seele. Seine Wirkungsstätte ist die Alp Tröligen auf dem Stoos. Die Produkte aus dieser Käserei sind weit herum bekannt. Oskar erzählte uns viel Wissenswertes über das Älplern, die Käseherstellung und die Käsevermarktung. Ein Kleinunternehmer mit mehreren Berufsfacetten. Das köstliche Käsebuffet umrahmte sein Fachreferat und präsentierte die ausserordentliche Vielfalt dieses Produktes.

In einer kurzen Käsepause wurde dann zügig zur Amtsübergabe geschritten. Christoph Gwerder übernahm den Präsidentenstock von Beat Reichlin und Franz Bissig zeichnet für’s Programm des kommenden Vereinsjahres verantwortlich. Nach diversen Dankesworten und Lobgesängen war dann wieder Gemütlichkeit angesagt. Getreu dem Motto – Alles Käse oder was….!
(Bericht: Beat Isenschmid)

 


 

 

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Präsidentenabend


Vom Weiler Biberegg zur Beaver Creek Ranch


27. August 2009

 

Der Präsident hat geladen und mehr als 40 Kiwanerinnen und Kiwaner folgten seiner Wegbeschreibung zum Weiler Biberegg, dem ursprünglichen Stammsitz der Familie von Reding. Als Willkomm erwartete uns ein liebevoll vorbereitetes Apéro auf dem alten Gemäuer der Loretokapelle! Nach über 20-jährigem bauen (das waren noch Zeiten), wurde diese 1701 eingeweiht. Übrigens steht dieses Bauwerk auf der Wasserscheide und ist, wie der ganze Weiler, im „Inventar von schützenswerten Orten mit nationaler Bedeutung“ aufgenommen.
Die Reise in die Vergangenheit mit Lokalhistoriker Albert Marty hat eindrücklich aufgezeigt, wie rau und hart das Leben der Bewohner im Tal der Biber war.
Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir die Beaver Creek Ranch. Hier verwöhnte uns der Hausherr Armin Grab und sein Team mit einem reichhaltigen Grillbuffet, welches keine Wünsche offen liess. Sollte der Lärmpegel ein Indiz für Gemütlichkeit sein – dann war es definitiv seeeeehr gemütlichJ! Mit den letzten rockig-romantischen Gitarrenklängen von HB-Ibach hiess es dann „Gute Nacht“. Vielen Dank Präsi, das war ein kurzweiliger, gelungener Abend.
(Bericht: Beat Isenschmid)
 


 

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Innovativer
Bauernbetrieb


Besuch auf dem Hof 
Stalden in Steinen


23. Juli 2009

 

Trotz garstigem Regenwetter hat uns die Familie Schuler (Hof Stalden) ausführlich informiert und bestens verköstigt. Die Hinweise über den Betrieb einer Milchwirtschaft (Aufwand/ behördliche Verpflichtungen und Milchpreis) hat einige Kiwaner (inklusive Partnerinnen) zum Nachdenken bewegt. Mit dem Obstanbau und deren Verwertung kann unter anderem ein Zusatzeinkommen generiert werden. Die Aufnahme von schwererziehbaren Jungendlichen auf dem Betrieb, mit dem Ziel der Wiederintegration ins "normale" Leben, ist bewundernswert.
In der schön hergerichteten Remise genossen wir Maya Schulers Köstlichkeiten (alles aus dem eigenen Betrieb). Und später gabs dann noch ein paar Kaffee mit ...
Danke an Familie Schuler für den gelungen und spannenden Abend!
(Bericht: Christoph Gwerder)
 
 

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Schweizer Berghilfe


Referat von Stiftungsratpräsident Franz Marty, Goldau 
(alt Regierungsrat)


25. Juni 2009

 

Die Vision der Schweizer Berghilfe lautet: «Wir wollen, dass die Bergbewohner in einem langfristig gesicherten wirtschaftlichen, natürlichen und sozialen Umfeld leben können. In ihrer Heimat sollen sie auch ihre Zukunft finden.» Das heisst – Leben erleichtern, Leben verbessern und Leben erhalten.

Nur gerade 2% der CH-Bevölkerung wohnt heute noch in den sogenannten Bergebieten. Würden alle abwandern, wäre das verheerend. Darum ist die Berghilfe enorm wichtig. Sie setzt auf die Eigeninitiative der Menschen in den Bergen und Tälern. Mit über 600 Projekten wird dieser einzigartige Lebensraum Jahr für Jahr unterstützt. Die Stiftung darf per annum auf 20 – 25 Mio. CHF Spenden zählen (inkl. Legate). Ein Grossteil der Aktivitäten wird ehrenamtlich ausgeführt. Dies gilt auch für Franz Marty. Er ist seit 2006 Präsident des Stiftungsrates. (Bericht: Beat Isenschmid)

 

 

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20. Mai 2009

Im kommenden Jahr wird
es "Bissig" ...

 

…denn unser neuer Programmchef – oder auf Neudeutsch „President-elect“ – heisst Franz Bissig. Er hat sich, trotz gedrängter Agenda, bereit erklärt  dieses Amt zu übernehmen. Vielen Dank! Christoph Gwerder kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und wird deshalb berechtigter-weise mit dem Amt des Präsidenten belohnt. Die restlichen Vorstandschargen bleiben unverändert.
Ansonsten gibt es gar nicht so viel zu berichten ausser, dass die diesjährige GV in rekord-verdächtigem Tempo abgehandelt wurde. Böse Zungen behaupten, dass es sich hier um ein internes Duell zwischen Immed. Past President und President handelte!!!
(Bericht: Beat Isenschmid)

 

 

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Visionäres Kochen mit 
Frau Gabriele Batlogg


23. April 2009

 

Bekanntlich verderben ja viele Köche den Brei, aber wenn die Kiwanis-Schwyz-Mannen am Werke sind, gilt das natürlich nicht.
Unter der professionellen Führung von Frau Gabriele Batlogg (Hauswirtschafts- lehrerin und Ernährungsberaterin) durften wir ein Menu auf den herrlich gedeckten Tisch zaubern, das jeden Gourmet-Koch erblassen liesse. Da wurde gerüstet, gebraten, gegart, probiert, gemixt, gewürzt, angerichtet, serviert….und, und, und! Zeitweise glich die Küche einem Hexenkessel und wenn da nicht Gabriele gewesen wäre – ich weiss denn nicht! Ebenfalls interessant, die fundierten Informationen bezüglich Olivenöl, da gibt es ja qualitativ grosse Unterschiede! Ein spritziger Weisswein aus Südfrankreich und ein fruchtiger italienischer Rotwein rundeten diesen kulinarischen Abend ab. Danke, President-Elect, das war eine Superidee.
(Bericht: Beat Isenschmid)

 
 

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Phänomen 
Muotatal
(Ladies Night)


26. März 2009

 

Regio-Plus Projekt „Üsäs Muotital“
Auf der Website www.region-muotatal.ch liest man - Das Projekt «Üses Muotital» vereinigt alle Leute, die gemeinsam daran arbeiten wollen, die Zukunft des Tales als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum aktiv zu gestalten! Bis es aber soweit ist, braucht es Visionäre wie Emil Gwerder. Macher, die überzeugt sind von einer Idee. Persönlichkeiten, die nicht nur vom Strukturwandel sprechen sondern darin auch eine grosse Chance sehen. Gleichgesinnte, die mit Herzblut und Motivation ihr Umfeld überzeugen und mitreissen. Dass dies leichter gesagt ist als getan konnten wir dem spannenden Referat von Emil Gwerder entnehmen. Seit Jahren setzt er sich mit einer sinnvollen und nachhaltigen „Vermarktung“ des Muotatals auseinander. Heute weiss er „Üses Muotital“ ist auf dem richtigen Weg – doch es gibt noch viel zu tun!
Zum Schluss noch etwas für die Nicht-Muotitaler – Bim pfnuschtä isch er mid Fötschä dur Güntä und dur Chniempis durägloffä – jetz muess er bäckä ! (Bericht: Beat Isenschmid)

 

 

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Visionen eines Unternehmers


26. Februar 2009

 

Besuch bei Hugo Flecklin und seiner Firma Mythen Plastic


Es war absolut spannend, was wir in den knapp zwei Stunden gesehen und gehört haben. Da präsentierte sich ein kleines, bestens positioniertes Unternehmen. Es gehört heute im Bereich „Trägerteller“ (für die Schleif-, Polier- und Veredelungsindustrie) weltweit zu den „Key Playern“!
Hugo Flecklin beweist, dass man mit Pioniergeist, Hartnäckigkeit, Innovationskraft und sicher auch etwas Glück jederzeit Erfolg haben kann. Er ist seiner Vision gefolgt, immer am Ball geblieben (als guter Fussballer sowiesoJ), hat getüftelt, probiert, investiert und – immer an sich geglaubt! Heute ist die Mythen Plastic  erfolgreich im Business  und man könnte vielleicht einen Gang zurück-schalten. Doch Unternehmer/Visionäre wie Hugo Flecklin sind sich bewusst - Stillstand = Rückschritt -  da ist zurücklehnen verboten! 
(Bericht: Beat Isenschmid)

 
 

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 KB Schwyz
+ Doodle
= Erfolg


22. Januar 2009

Die Innovationsstiftung der Kantonalbank Schwyz

Hat jemand eine ausgezeichnete Geschäftsidee, die er zum wirtschaftlichen Erfolg bringen will? Dann könnte Markus Oswald, Geschäftsführer der Innovationsstiftung der KB Schwyz, ein interessanter Gesprächspartner sein. Er und die Mitglieder des Stiftungsrates sind Herr und Meister über CHF 20 Mio. Ziel ist es die Innovationsfähigkeit und –kraft der Schwyzer Wirtschaft zu fördern. Mit massgeschneiderten Finanzierungslösungen werden streng ausgewählte Unternehmen professionell begleitet und beraten. Wichtig ist eine langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Doodle
Wer kennt es nicht, dieses simple aber durchdachte Terminfindungs-Tool! Eine Erfolgsgeschichte, die eng mit dem Gründer und CEO Herr Michael Näf verbunden ist. Zudem ist Doodle auch ein Vorzeigeunternehmen der Innovationsstiftung KB Schwyz. Herr Näf persönlich hat uns kompetent Idee, Strategie und Zukunft näher gebracht. Die Nomination für den Swiss Award 09 beweist auch, dass diese Firma bereits schon markante Spuren hinterlassen hat. Heute „doodlen“ weltweit ca. 2,5 Mio User in 26 Sprachen. Tendenz steigend! Übrigens - Doodle kommt vom Englischen und heisst „das Gekritzel“! (Bericht: Beat Isenschmid)

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